Abbildung A: Die Grafik zeigt das Verhältnis zwischen dem voraussichtlichen Bedarf an Intensivbetten (blau) und der Verfügbarkeit (rot). Der hellblaue Bereich zeigt die Unsicherheit, also mögliche Abweichungen. Nach oben der größtmögliche und nach unten der minimale Bedarf (statistisches Streuband). Die Anzahl der Simulationen bestimmt das statistische Streuband. Die Form der blauen Linie wird vor allem von dem Maß an sozialen Kontakten bestimmt (siehe Abbildung C).
Abbildung B: Empfänglich (susceptible) sind nach derzeitigem Wissenstand alle bisher nicht Infektiösen (infectious) und nicht Genesenen oder Verstorbenen (removed). Besonders gekennzeichnet ist zum einen der Zeitpunkt, an dem ausreichend Menschen gegen SARS CoV2 immun sind, so dass es zu keinem epidemischen Ausbruch der Krankheit mehr kommt, also die sogenannte Herdenimmunität erreicht ist. Zum anderen der Zeitpunkt, an dem es wieder so wenige Infizierte gibt wie zu Beginn der Simulation.
Abbildung C: Die Grafik zeigt, wie stark die physischen Kontakte an jedem Tag eingeschränkt werden müssen (gelb) und wie gut dies gelingt (blau). 33% bedeutet, dass ein Drittel der gewöhnlichen Kontakte vermieden werden müssen, als einer von drei. Die Abweichung zwischen den beiden Kurven zeigt die Unsicherheit in der Umsetzung der erforderlichen Kontaktzahl und lässt sich über einen Parameter einstellen. Die rote Kurve zeigt den 2-wöchigen Mittelwert der Kontakteinschränkung.